Pflegebett

Das richtige Pflegebett
Wenn aufwendige Pflege gemacht werden soll, ist ein Pflegebett notwendig. Die Pflege in einem ungeeigneten Bett ist sowohl für die pflegende Person, als auch für die gepflegte zu anstrengend. Schweres Heben und arbeiten in gebückter Haltung schädigt Gelenke und beonders den Rücken der Pflegenden.

Eine Mindesthöhe von 60 bis 70 cm brauchen Sie, um Pflege ausfühern zu können, ohne Schäden an Ihrer Wirbelsäule zu bekommen. Ein „normales“ Bett kann durch Holzklötze unter den Bettfüßen auf diese Höhe gebracht werden – selbstverständlich ist auf ausreichende Standsicherheit zu achten.

Echte Pflegebetten gibt es über ambulante Dienste zu leihen oder im Sanitätsfachhandel zu kaufen. Ein Kauf wird nicht von der Kranken – oder Pflegekasse finanziell unterstützt. Sehr gute Pflegebetten lassen sich elektrisch in der Höhe verstellen; auch das Kopf- und das Fußteil kann dann elektrisch betrieben in die gewünschte Position gebracht werden.

Beim notwendigen Schutz der Matratze vor Flüssigkeiten muss unbedingt auf eine sehr gute Qualität des Schutzbezuges geachtet werden. Nur hochwertige Schutzbezüge sind ausreichend luftdurchlässig und vermeiden damit Hautirritationen. Ein solcher Schutzbezug kann entsprechend teuer sein – diese Ausgabe lohnt aber!Pflegebett

Allgemein gilt: je weniger Schutz des Leintuches (Stecktuch, Inkontinenzabdeckungen) desto weniger wird die Haut der Liegenden gefährdet. Besonders wichtig wird dies beim Einsatz der elektrisch betriebenen Wechseldruckauflagen oder Wechseldruckmatratzen – diese würden bei Einschränkungen durch Stecklaken und Unterlagen in ihrer Wirkungsweise eingeschränkt.

Beim Einsatz der Spezialmatratzen zur Vermeidung von Druckgeschwüren ist eine Fachberatung sinnvoll. Es gibt viele verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Wirkungsweisen, Preisen und Qualitäten, die von Laien nur schwer zu beurteilen sind.

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