WC

Aus verschiedenen Ursachen kann es dazu kommen, dass Urin oder Stuhlgang nicht mehr kontrolliert zurückgehalten werden können. Häufig ist die Zeitspanne des Zurückhaltens zu gering, so dass in dieser nicht mehr rechtzeitig eine Toilette aufgesucht werden kann.

Jeder Mensch war, zumindest in der frühesten Kindheit, inkontinent. Die Sauberkeitserziehung geht einher mit der Entwicklung des Schamgefühls. Auch deshalb sind Probleme der Inkontinenz stark mit Schamgefühlen verbunden.

Von den vielen Formen und Arten der Inkontinenz und deren verschiedene Ursachen sind für die Pflege Angehöriger nur eine Unterscheidung wichtig: Ist die Inkontinenz in irgendeiner Form beherrschbar, so dass ein Toilettengang möglich wird oder nicht.

Es ist deshalb wichtig, den Betroffenen Möglichkeiten und Unterstützung anzubieten, so dass sie selbst alleine oder mit Hilfe zur Toilette gehen können. Besonders, wenn dies im einen oder anderen Fall schief gegangen war, sollte die Hoffnung nicht aufgegeben werden.

Werden zu früh Kontinenzeinlagen („Windeln“) eingesetzt, so wird unter Umständen nicht nur die Inkontinenz verschlechtert, sonder den Betroffenen alle Motivation und eventuell sogar das Selbstbewusstsein verkürzt.

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