Beobachtung

Die zu pflegenden Menschen sollen aufmerksam während der Pflege beobachtet werden, um

  • mögliche Gefahren zu erkennen und abzuwenden (Einlagerung von Flüssigkeit und Herzprobleme)
  • Komplikationen frühzeitig zu erfassen (Beispiel beginnende Erkältung)
  • den Erfolg von Therapie und Pflegemaßnahmen dem Arzt mitzuteilen 

Sehen 
Veränderungen der Haut oder der Schleimhäute sollten erkannt werden können. Ausscheidungen sollten bezüglich Menge und Aussehen beobachtet werden. Auch eine Wundheilung und deren Entwicklung gehört zu den Beobachtungsobjekten. Veränderungen der Haltung, Gestik und Mimik liefern unter Umständen Auskunft zu Schmerzen, Depression oder psychischen Problemen, auch bei Demenz.

Hören
Atemgeräusche oder Geräusche im Bauch können gehört werden. Veränderung der Sprache oder einfach und wichtig Schmerzäußerungen sollten wahrgenommen werden.

Riechen
Veränderungen des Geruches der Ausscheidungen, also von Stuhl und Urin sind für die richtige ärztliche Beahndlung wichtig.

Ein Zerfall von Körpergewebe oder Besiedelung von Wunden mit Bakterien lassen sich meist mit der Nase feststellen.

Fühlen (Tastsinn)
Mit dem Handrücken an der Stirn läßt sich schnell Fieber feststellen. Auch Schwellungen etwa an den Sprunglenken (Fußknöchel) durch Wassereinlagerungen lassen sich fühle. Möglich etwa auch Verhärtungen etwa der Bauchdecke.

Hilfsmittel zur Beobachtung
Das Fieberthermometer, heute nur noch als elektronisches Gerät sinnvoll, sollte bei der Pflege vorhanden sein sowie auch eine Waage um Gewichtsveränderungen, beispielsweise eine starke und schnelle Gewichtsabnahme erfassen zu können.

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